Gesundheit vor Ort, Ausgabe 4/2019 erschienen

Stellen Sie sich vor, Sie sind auf Pflege angewiesen – und man sagt Ihnen, dass Sie nicht (mehr) zuhause gepflegt werden können, sondern stationär untergebracht werden müssen. Eine erschreckende Vorstellung, nicht wahr? Denn schließlich wünschen Sie sich doch ein selbstbestimmtes Leben, in dem Sie ihre eigenen Entscheidungen in ihren eigenen vier Wänden fällen können.

Ein Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums mit dem sperrigen Namen „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz – RISG)“ sorgt derzeit bei Menschen, die auf Leistungen insbesondere der außerklinischen Intensivpflege (AIP) angewiesen sind, für Verunsicherung. Wir blicken in dieser Ausgabe der Gesundheit vor Ort auf die Hintergründe des Entwurfes und besuchen zwei Menschen, die dieses Gesetz betreffen würde.

Weihnachten naht. Für viele Menschen ist in dieser Zeit Besinnung ein willkommener Anlass, mal auf vermeintlich Selbstverständliches zu schauen. Nehmen wir den traditionellen Weihnachtsbaum. Wussten Sie, dass fünf, sogar sieben Jahre harte Arbeit nötig sind, damit er Sie für kurze Zeit erfreuen kann? Unser Besuch beim Weihnachtsbaumproduzenten Reiner Pieper sorgte zumindest bei uns für Demut.

Demut lehrt uns auch die Arbeit der Bochumer Bahnhofsmission, die jeden Tag für hilfebedürftige Menschen da ist, meist unbeachtet von uns Reisenden. Was sich in der kleinen Station an der rechten Gebäudeflanke abspielt, lesen Sie in dieser Ausgabe.

Zuletzt weisen wir Sie auf unsere neue Serie „Essensgeschichten“ hin. Von nun an wollen wir in jeder Ausgabe Bochumer von ihren persönlichen Essensgeschichten, Erinnerungen, Anekdoten und Rezepten erzählen lassen – Prominente ebenso wie Nachbarn, Geschäftsleute, Sportler und viele mehr. Vielleicht sind Sie ja auch einmal dabei?

Lesen Sie hier die aktuelle Ausgabe.

 

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